Wir über uns
 

 

 

 

 

 

Ab der Jahrung a.U.124 konnte die Guntia, die bislang mit 38 Sassen ein in sich geschlossener Kreis war,  einen langsamen, aber stetigen Zuwachs an  sippungs- freudigen Sassen verzeichnen. Wenn auch so einzigartige Sassen wie die Rt. Allotria, Brunnozulus oder Scheri die Rittertafel verlassen mussten, so hatte die Guntia a.U.130 schon 46 Freunde, die sich wöchentlich trafen.
   
Die Junkertafel war stets gut besetzt und das Reych hatte keine Nachwuchssorgen. Unter einem wuchsen Ritter heran, die langsam in die Fußstapfen der Altvorderen traten. Hatten diese in schwierigen Zeiten unser Reych wiederbelebt, übernahmen nun die Jüngeren langsam das Ruder.
    
Die Ritter Acanthurus, Siebenriem und Quartus bildeten auf dem Thron eine harmonische Einheit aus Funktion und Führung des Reyches. Die sogenannten Palmeselritte der Hlkt. Acanthurus und Siebenriem, die alljährlich mit wechselnden Freunden ins Uhuversum veranstaltet wurden, sind noch heute in Erinnerung. Die Bande der Freundschaft, die sie knüpften und auch pflegten, verbinden unser Reych noch immer mit vielen Reychen der Süddeutschen Gemarkungen. Besonders zu erwähnen sind die friedensstiftenden Bemühungen der damaligen Fungierenden bei der Gründung des Reyches 410, die nicht ganz schmerzlos aber letztlich doch freundschaftlich erfolgte.
   
Die Jahrungen von 130 bis 135 verliefen  harmonisch aber wir hatten auch wieder schmerzliche Verluste. Die Ahallaritte unserer Freunde Fest am Seil und Sven Hindus haben uns besonders getroffen. Die geistvollen Beiträge unseres Freundes Sven Hindus sind bis heute unerreicht geblieben. Zahlreiche Einritte von Freunden aus umliegenden und erfreulicherweise auch aus weit entfernten Reychen bescherten uns manch fröhlichen Sippungsabend und die nachfolgenden Kristallinen in der Guntia sind weithin bekannt und beliebt. Der Gedankenaustausch unter Freunden dauerte an manchen Abenden bis weit über die Mitternachtsstunde hinaus.
  
Wechselnde Themen zu den Sippungsabenden haben dazu beigetragen, dass für viele Freunde ein Ausritt in die Guntia bleibende Erinnerungen hinterlassen hat. Auch wir erinnern uns noch gern an die Ausritte mit unseren Burgfrauen in das hohe Reych Linzia, zur Urgroßmutter Grazia und zu den Freunden des hohen Reyches Aurelia Aquensis. Wir haben viel erlebt und gesehen als eine große schlaraffische Familie.
  
Das herausragende Ereignis war unser 75. Stiftungsfest in der Jahrung 141. Aus 46 Reychen gaben uns 170 Ritter mit Ihrem Tross die Ehre und unsere Stadthalle war mit nahezu 500 Personen bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Fechser der geschlossenen Fechsungsliste brachten uns Beiträge zu Gehör, die für alle unvergessen bleiben werden.
  
Das neue Jahrtausend begann für die Guntia erfreulich. Die Zahl der Sassen hatte sich auf nahezu fünfzig erhöht. Wir hatten viele Einritte und der Thron war dank Uhu in guten Händen.
   
Oho schmälerte unser Wohlfühlgefühl bedauerlicherweise aber erheblich, indem er in den letzten Jahrungen Ritter wie Servatius, Sauerzipfl, Utz, Centurius, Zy-nix und Don Germano an die ewige Rittertafel abberufen hat.
 
Trotz einiger Rückschläge schauen wir aber positiv in die Zukunft. Das Reych ist gut aufgestellt und wir erwarten die nächsten Jahrungen frohgemut.
  
Die Guntia wird nicht spektakulär glänzen, sie bleibt im Uhuversum aber ein Reych der Freunde für Freunde.